Gabriele Heinisch-Hosek Foto: BKA

Gabriele Heinisch-Hosek

Gabriele Heinisch-Hosek, * 1961
Frauenministerin 2008-2016

Gabriele Heinisch-Hosek wurde am 16. Dezember 1961 in Guntramsdorf/NÖ geboren und maturierte 1980 am Oberstufenrealgymnasium in Wien. Nach ihrer Lehramtsprüfung für HS in den Fächern Deutsch und Bildnerische Erziehung an der Pädagogischen Akademie in Baden begann sie ab November 1984 als Hauptschullehrerin im Wiener Schuldienst zu arbeiten. Ab 1985 unterrichtete Heinisch-Hosek an der Wiener Schwerhörigenschule und legte 1992 die Lehramtsprüfung für Sonderschulen für schwerhörige und gehörlose Kinder ab.

Ihre politische Laufbahn begann 1990 im Gemeinderat in Guntramsdorf, 1995 wurde sie geschäftsführende Gemeinderätin für Kunst, Kultur, Unterricht und Erziehung. 1999 wurde sie zur Nationalratsabgeordneten der Bezirke Mödling und Wien-Umgebung. Gabriele Heinisch-Hosek ist verheiratet und lebt in der niederösterreichischen Gemeinde Guntramsdorf.

Von 2001 bis 2004 war Gabriele Heinisch-Hosek Kinder- und Jugendsprecherin der sozialdemokratischen Parlamentsfraktion und seit 2001 Bezirksfrauenvorsitzende der SPÖ-Mödling.
Von 2004 bis April 2008 war sie Frauensprecherin der SPÖ im Parlament und Vorsitzende des parlamentarischen Gleichbehandlungsausschusses und hatte diese Position bis zu ihrer Angelobung als Landesrätin für Gesundheit, Soziales und Jugendwohlfahrt am 10. April 2008 inne.

Am 24. November 2008 wurde sie nach den Koalitionsverhandlungen von SPÖ-Vorsitzendem Werner Faymann als Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt vorgeschlagen und am 2. Dezember 2008 angelobt.

Von 16. Dezember 2013 bis 28. Februar 2014 war sie Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur. Von 1. März 2014 bis 18. Mai 2016 übernahm sie in der Position der Bundesministerin für Bildung und Frauen wieder die Frauenagenden.

Gabriele Heinisch-Hosek ist seit Juni 2009 Bundesvorsitzende der SPÖ-Frauen.


Quelle
www.frauen.spoe.at

Links zur Lebensgeschichte Gabriele Heinisch-Hoseks
Austria-Forum 
Österreichisches Parlament